Thomas Morus: Utopia
Thomas Morus: Utopia.
im Jahre 1516 geschrieben.
Insel Verlag, Frankfurt am Main - 253 Seiten.
Das Buch habe ich gelesen vom 07. November 2002 bis
zum 17. November 2002
In Thomas Morus (auch Thomas More genannt) Werk "Utopia" erkennt man immer wieder eine tiefe Gesellschaftskritik
des Autoren. Nicht nur die Gesellschaft an sich, sondern auch die Obrigkeiten, die Politiker, die Geistlichen des
damaligen Englands werden scharf kritisiert. Morus' entwirft quasi als Gegenpol zu den damaligen Herrschaftsverhältnissen
ein Fantasie-Land, welches er "Utopia" nennt. Und den Alltag von Utopia beschreibt er ziemlich detailliert: die
geografische Lage der Insel, die Anordnung der Städte und Felder, die Lebensweisen der Bürger, die Knechte, die Sklaverei,
das Verhältnis der Bürger zu Themen, wie Gold, Reichtum, Strafen, Kriegen und Religion.
Immer wieder sind sozialistische, ja gar kommunistische Elemente in seinem Werk vorhanden - zwischen den Bürgern von Utopia
findet eine ziemlich utopische Gleichmacherei statt. Reichtum spielt keine Rolle, existiert in der Form von Privateigentum
überhaupt gar nicht, höchstens in der Form von Gemeinschaftseigentum. Gut möglich, daß Karl Marx, Engels oder Lenin
Ideen von Morus' "Utopia" übernommen haben.
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© November 2002 by Martin J. Zimmermann.
Letzte Änderung dieser Seite: 16. Mai 2007.