François Rabelais: Gargantua und Pantagruel


François Rabelais: Gargantua und Pantagruel.

im Jahre 1562 geschrieben.

Reclam Verlag, Stuttgart - 279 Seiten.

Das Buch habe ich gelesen vom 17. November 2002 bis zum 30. November 2002

"Gargantua und Pantagruel" ist wirklich ein höchst seltsames Buch und trotz des Nachwortes von Frank-Rutger Hausmann kann ich dem Werk nicht sonderlich viel abgewinnen, obwohl die Lektüre teilweise recht kurzweilig war.

So wird Gargantua zum Beispiel durch das Ohr (!) seiner Mutter geboren, nachdem die zuvor eine Unmenge an Kutteln gegessen hatten. Wie überhaupt das Essen und Saufen eine große Rolle in dem Werk spielen. Was teilweise auch etwas sonderbar ist, ist die Tatsache, daß auch die Fäkalien immer wieder detailliert beschrieben werden. Dazu paßt auch die teilweise recht fäkalische Sprache von Rabelais. Alles in allem ein Buch, welches vielleicht in den französischen Kulturkreis gehört (weshalb ich die Lektüre auch nicht bereue), aber welches ich weder ein zweites mal lesen werde noch es weiterempfehlen.

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© Dezember 2002 by Martin J. Zimmermann.
Letzte Änderung dieser Seite: 16. Mai 2007.