Die Göttliche Komödie
Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie.
im Jahre 1321 geschrieben.
Reclam Verlag, Stuttgart - 562 Seiten.
Das Buch habe ich gelesen vom 29. April 2002 bis
zum 21. Juli 2002
Dieses Buch ist ziemlich anspruchsvoll. Dante besucht mit zunächst unter
Führung des Altertum-Schriftstellers Vergil (später unter Führung von
Beatrice) zunächst die Hölle, dann die Vorhölle (das Purgatorium) und
das Paradies. Dort sieht er jeweils, welche Personen aus dem realen
Leben in einem dieser drei Bereiche landen, warum sie dort hinkommen und
welche Strafen bzw. Freuden sie dort erwartet. Immer wieder erkennt
er Freunde und Feinde aus seiner Heimatstadt Florenz, die für ihre Taten
büßen müssen.
Bei diesem Buch muß man viel mitdenken, es wird stellenweise recht
philosophisch und psychologisch. Eine leicht verdauliche Lektüre ist
es nicht. So erging es mir auch ab und zu - bei den Trambahnfahrten
von und zum Büro in München - daß ich ein paar Passagen nicht so
hundertprozentig verstanden habe. Aber - im Großen und Ganzen - ist
dieses Werk sicherlich ein wichtiges in der Literaturgeschichte.
"Die Göttliche Komödie von Dante Alighieri ist das große Epos des Mittelalters,
in dem sich Theologie, Geschichte, Politik, Astronomie, Physik, Philosophie,
Mystik und Scholastik literarisch zur Summe eines Zeitalters vereinigen"
(Quelle: Harenberg - Das Buch der 1000 Bücher, 2002,
Dortmund).
[Dantes] "Hauptwerk, die >Göttliche Komödie< [...], ist das größte christliche
Weltgedicht. Dieses nach dem Vorbild der >Äneis< Vergils geschaffene, im lateinischen
Mittelalter, in der lateinischen Epik und der mittelalterlichen Philosophie wurzelnde
Epos hat den Zustand der Seelen nach dem Tode zum Gegenstand."
(Quelle: Der Große Knaur, 1982,
München).
"Dantes allegorisches Lehrgedicht >Die göttliche Komödie< enthält die Schilderung
einer visionären Wanderung des Dichters als des sündigen Menschen durch die drei
Reiche des Jenseits: Hölle (Inferno), Fegefeuer (Purgatorio) und Himmel (Paradiso). Der
in der Welt wie im Jenseits strauchelnde Mensch bedarf der übermenschlichen Hilfe,
die ihn leitet."
(Quelle: Der Brockhaus - Literatur, 2004, Leipzig, Mannheim).
"Sein bekanntestes Werk ist >Die Göttliche Komödie< (eigentlich nur >La Commedia< – das Beiwort >göttliche< = >divina< hat erst
nach Dantes Tod sein Bewunderer Giovanni Boccaccio eingeführt). Es muss darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Beiwort >göttlich<
fantastisch, hervorragend, prächtig bedeutet, es hängt nicht mit dem Inhalt des Buches zusammen. Das Wort Komödie bedeutet
eigentlich >Geschichte mit einem guten Ende<."
(Quelle: Wikipedia, Februar 2006).
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© Juli 2002 by Martin J. Zimmermann.
Letzte Änderung dieser Seite: 16. Mai 2007.