Vergil: Aeneis
Vergil: Aeneis.
im Jahre 26 vor unserer Zeitrechnung geschrieben.
Aschendorf Verlag - 739 Seiten.
Das Buch habe ich gelesen vom 07. Oktober 2001 bis zum 12. November 2001
Also ich muß schon ganz ehrlich zugeben, daß dieses Buch
bisher dasjenige ist, bei dem mir das Lesen am schwersten fiel.
Und ich gebe auch offen zu, daß ich dieses Buch weder sonderlich
gerne gelesen habe, noch daß ich es weiterempfehlen könnte.
Sicherlich hat es eine andere Sprache, einen anderen Stil, als die
Bücher unserer Zeit heute ... aber die beiden Bücher von Homer fielen
mir zum Lesen da schon erheblich einfacher.
Im Buch geht es unter anderem um Karthago, um Rom, um Troja und um Athen.
Es geht um Kämpfe, Kriege, Götter und deren Verbündete und Feinde.
Einen Aspekt aber, den ich - beim Lesen - immer wieder hoch interessant fand,
ist die Tatsache, daß die Ausgabe, welche ich las eine lateinisch-
deutsche Übersetzung ist und ich fand es immer wieder interessant, im lateinischen
Teil (auch mit Hilfe der deutschen Übersetzung) Wörter zu finden,
die mir aus der spanischen oder französischen Sprache bekannt vorkamen.
Mein Fazit: kein Buch, welches man gelesen haben "muß" - insbesondere
nicht unbedingt weiter zu empfehlen, da es sehr anstrengend und langatmig ist.
"Die >Aeneis< errang bald die Geltung und eine ähnliche Funktion, wie sie die
Werke Homers bei den Griechen hatten: Sie wurde Schulbuch und Maßstab für alle
folgenden römischen Epiker, darüber hinaus Grundlage für die religiöse und politische
Orientierung der Römer." (Quelle: Der Brockhaus - Literatur, 2004,
Leipzig, Mannheim).
"Die Aeneis ist das Hauptwerk von Vergil sowie das bedeutendste und berühmteste
Werk der lateinischen Dichtkunst. Es zeichnet sich aus durch die hohe Sprachkunst, die
seelische Durchdringung der Gestalten, den ausgewogenen Aufbau und die tiefgründige
theologische Geschichtsdeutung. Schon kurz nach seiner Entstehung wurde es zur Pflichtlektüre
eines jeden römischen Schülers erhoben."(Quelle: Harenberg - Das Buch der 1000 Bücher, 2002,
Dortmund).
Vergils "unvollendetes, letztes Werk, die >Äneis<, verherrlicht Äneas als Ahnherrn des
Augustus und Gründer des Römischen Reiches. Vergil beeinflusste nachhaltig die europäische
Epik und galt im Mittelalter besonders in den romanischen Ländern (dort zum Teil bis heute),
mit der >Äneis< als grösster Dichter und >Vater< des Abendlandes."
(Quelle: Der Große Knaur, 1982,
München).
"Die Aeneis (veraltet auch Äneide) ist das von Vergil auf der Grundlage früherer Überlieferungen gestaltete Epos von der Flucht des
Aeneas aus dem brennenden Troja und seinen Irrfahrten, die ihn schließlich nach Latium führen, wo er zum Stammvater der Römer wird.
Die Aeneis erzählt also einen der Gründungsmythen des römischen Reiches. Das Epos, an dem Vergil zwischen 29 v. Chr. und seinem Tod 19 v. Chr.
arbeitete, besteht aus zwölf Büchern mit insgesamt etwa 10.000 hexametrischen Versen."
(Quelle: Wikipedia, Februar 2006).
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© November 2001 by Martin J. Zimmermann.
Letzte Änderung dieser Seite: 15. Mai 2007.