Daniel Defoe: Robinson Crusoe


Daniel Defoe: Robinson Crusoe.

Im Jahre 1719 geschrieben.

Bertelsmann Club, Rheda-Wiedenbrück - 289 Seiten.

Das Buch habe ich gelesen vom 30. Mai 2004 bis zum 05. Juni 2004.

Nachdem er bereits einige Abenteuer in Europa, Afrika und Südamerika erlebt hat, landet Robinson Crusoe auf einer einsamen, verlassenen, zunächst vermeintlich menschenleeren Insel, die sich - wie sich erst gegen Ende des Buches herausstellen wird - nahe des Orinoco-Deltas befindet.

Robinson Crusoe hat das "Glück", dass bei dem Schiffbruch, der ihn auf diese Insel geführt hat, Unmengen von nützlichen Gegenständen, Werkzeugen, Kleidung, aber auch Nahrungsmitteln und Getränken (vor allem Rum) auf dem Schiff blieben, die er im Verlauf einer mehrwöchigen Aktion auf Land bringt. Mit all diesen Dingen beginnt er nun ein viele Jahre währendes Leben, während dem er unter anderem auch wilde Tiere zähmt und Getreide und Reis anbaut.

Eines Tages stellt er jedoch fest, dass die Insel gelegentlich von bösartigen Kannibalen besucht wird. Bei einer Rettungsaktion bewahrt er einen dieser Kannibalen - den er später "Freitag" nennt - vor dem Tod. Freitag wird so über einige Jahre hinweg sein Gefährte.

Sicherlich ist Robinson Crusoe eher als Jugendbuch gedacht. Nichtsdestotrotz war es auch für mich interessant dieses Werk zu lesen, da viele Aspekte von einem Jugendlichen in ihrem Kontext nicht so verstanden werden können (wie beispielsweise die Konflikte zwischen Marokkanern und Schwarzafrikanern an der Küste, usw...).

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© Juni 2004 erstellt von Martin J. Zimmermann.
Letzte Änderung dieser Seite: 25. Juni 2004.