Voltaire: Candide.


Voltaire: Candide.

Im Jahre 1759 geschrieben.

Reclam Verlag, Stuttgart (1957) - 152 Seiten.

Das Buch habe ich gelesen vom 27. Juni 2004 bis zum 30. Juni 2004.

Im Gegensatz zum ziemlich detail-verliebten "Tom Jones" von Henry Fielding ist Candide ein Buch, welches sehr zügig und schnellen Schrittes durch das Leben des Helden Candide rauscht - der in Westfalen im Schlosse des Barons von Thunder-ten-tronckh aufgewachen ist, von dort verjagt wird als er beim Küssen seiner lieben Kunigunde entdeckt wird und daraufhin Abenteuer in der gesamten Welt erlebt.

Der Philosoph Voltaire - der viele Jahre in Deutschland am Hofe König Friedrichs des Grossen gelebt hat - stellt mit diesem Werk eine sehr pessimistische Sicht auf die Dinge der Welt dar und in dem Werk gibt es einen Wettbewerb darum, wer sich als der unglücklichste Mensch der Welt bezeichnen darf ...

Mir fällt auf, dass sehr viele Werke, die ich in letzter Zeit gelesen habe, Abenteuerromane sind, die die Helden rund um den Globus führt: Candide, Gullivers Reisen, Robinson Crusoe, der abenteuerliche Simplicissimus - oder innerhalb von nationalen Grenzen der Tom Jones und der Don Quijote. Ist dies ein Ausdruck der Welteroberungen und -entdeckungen, die einige Jahre zuvor begonnen haben und auf dem Höhepunkt sind?

zurück zur Liste
Literaturrangliste
vorheriges Buch: Tom Jones (Henry Fielding)
nächstes Buch: La Pucelle (Voltaire)

[Home]
© Juli 2004 erstellt von Martin J. Zimmermann.
Letzte Änderung dieser Seite: 10. Juli 2004.