Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm.
Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm.
Im Jahre 1767 geschrieben.
Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn (1946) - 100 Seiten.
Das Buch habe ich gelesen vom 05. Juli 2004 bis
zum 06. Juli 2004.
Ein Klassiker! Viele, viele Menschen in Deutschland kennen dieses Werk und - wie ich mir sagen
liess - wird es auch oft während der Schulzeit gelesen. Allein, ich kannte dieses Bühnenstück
noch nicht, wie ich von Lessing - von Nathan der Weise mal abgesehen - bislang ohnedies herzlich
wenig kannte.
Dem einen oder anderen Leser meines Kommentars hier, mag dieses Werk schon überdrüssig sein.
Nichtdestotrotz fand ich es recht vergnüglich und kurzweilig. Auch wenn die Handlung an sich
jetzt weniger aufregend war.
Zum Schmunzeln möchte ich hier noch ein nettes Zitat anbringen:
"Der Wirt: [...] Kommend? Woher, gnädiges Fräulein?
Das Fräulein: Von meinen Gütern aus Sachsen.
Der Wirt: (schreibt) Gütern aus Sachsen. - Aus Sachsen! Ei, ei,
aus Sachsen, gnädiges Fräulein? aus Sachsen?
Das Fräulein: Nun? Warum nicht? Es ist doch wohl
hierzulande keine Sünde, aus Sachsen zu sein?
Der Wirt: Eine Sünde? Behüte! das wäre ja eine
ganz neue Sünde! - Aus Sachsen, also? Ei, ei aus Sachsen!
Das liebe Sachsen! - Aber wo mir recht ist, gnädiges Fräulein, Sachsen ist nicht klein und hat mehrere - wie
soll ich es nennen? - Distrikte, Provinzen. - Unsere Polizei ist sehr exakt, gnädiges Fräulein.
Das Fräulein: Ich verstehe: von meinen Gütern aus Thüringen also.
Der Wirt: Aus Thüringen! Ja, das ist besser,
gnädiges Fräulein, das ist genauer. - (Schreibt und liest.) Das
Fräulein von Barnhelm, kommend von ihren Gütern aus Thüringen [...]"
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© Juli 2004 erstellt von Martin J. Zimmermann.
Letzte Änderung dieser Seite: 23. Februar 2005.